Glem Vital LogoGlem Vital SloganSchwarzkopf Logo


HOMEPRODUKTEHAARBERATERHISTORYSPECIALSKONTAKT

Richtig föhnen – kein Problem


Föhnen- zu keinem anderen Styling-Bereich gibt es so kontroverse Meinungen wie über das Föhnen. Selbst Experten streiten sich darüber, ob es nun den Haaren schadet oder nicht. Erinnern wir uns mal an unseren letzten Friseurbesuch, wie glatt und glänzend unsere Haare nach dem Föhnen ausgesehen haben und dann denken wir mal über unser Verhalten nach. Sagen wir mal, nach dem Sportunterricht, draußen ist es kühl, man will nach Hause. Was macht man? Wir schmeißen den Föhn an und dann wird gepustet, gewedelt und geblasen bis die Haare knochentrocken sind und am Besten noch knapp über der Kopfhaut. Super, die Haare sind trocken und es hat nicht lange gedauert, aber warum juckt nur meine Kopfhaut so und diese fliegenden Haare...
Schadet Föhnen doch dem Haar?

Explodierende Haare

 
Nasse Haare sind extrem empfindlich, denn Wasser löst vorübergehend die formgebende Hülle des Haares aus Salzen und Wasserstoffbrücken. Deshalb ist rabiates Bürsten, kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch und eine feste Frisur, wie ein strenger Pferdeschwanz für nasse Haare tabu. Und das Föhnen? Man darf nicht zu heiß föhnen. Während trockene Haare 175 Grad Celsius gut überstehen, ist es für nasse Haare geradezu tödlich. Bei Hitze über 100 Grad Celsius bilden sich nämlich sogenannte Blasenhaare. Das Wasser im Haar verdampft und der so entstehende Druck sprengt die aufgeweichte Hülle des Haares auf.

Wie vermeidet man das?

 
Man merkt schon daran, dass man seine Haare zu heiß föhnt, wenn sich die Kopfhaut heiß anfühlt. Schon allein dadurch kann man die Haarwurzeln verletzen und bleibende Schäden können entstehen. Lotionen, Kuren und Liquide sind gute Helfer beim Föhnen. Sie ummanteln das Haar, so dass die Hitze schlechter eindringen und somit auch weniger Schaden anrichten kann. Hier schützt eine glättende Spülung nach dem Waschen das Haar. Aber das beste Mittel gegen stumpf geföhnte Haare ist der richtige Umgang mit dem Gerät.

Richtig Föhnen

 
Man darf niemals auf der heißesten Stufe föhnen. Ein Abstand zwischen Föhn und Haaren von mindestens 20 cm muss eingehalten werden und zusätzlich sollte man mit der freien Hand immer die Temperatur kontrollieren. Angenehme Wärme ist in Ordnung, alles was darüber hinaus geht, nicht. Berechnen sie ab jetzt die doppelte Zeit, denn halbe Hitze und mehr Abstand bedeutet mehr Zeit und weniger Schäden. Ein Föhn sollte mindestens 2 Heizstufen , eine Kalttaste und 2 Geschwindigkeitsstufen haben. Für feine Strähnchen ist die niedrige Geschwindigkeitsstufe sinnvoll, weil diese sonst durcheinandergewirbelt werden und verfilzen können. Die beiden Heizstufen dienen der Anpassung an die Haare, denn feine Haare brauchen eine niedrigere Heizstufe als dicke. Die Kalttaste betätigt man um die Fönwärme wegzunehmen. Die Haare kühlen aus und werden sprungfähiger und gefestigt.
Föhnen Sie jede Strähne einzeln vom Ansatz an zu den Spitzen und versuchen Sie einen 45-Grad-Winkel einzuhalten. So verwirbeln die Haare nicht und die Oberflächenstruktur der Haare wird nicht aufgeraut sondern geglättet, was sie zum glänzen bringt. Halten Sie den Föhn immer in Bewegung, damit die Hitze nicht zu lange auf einen Punkt fixiert ist.

Föhn-Styling – gewusst wie

 
Geben Sie Schaumfestiger ins Haar und kämmen sie es durch.
Beginnen sie im Nacken. Teilen Sie die feuchten Haare in mehrere Partien auf und stecken Sie sie mit Clips fest. So sind sie den anderen Strähnen beim Föhnen nicht im Weg. Fangen Sie mit dem unteren Teil an zu föhnen und wandern Sie dann nach oben. Besitzen Sie lange Haare, ist es hilfreich die Nackensträhne mit der Bürste von unten am Ansatz zu greifen und beim Föhnen nach vorne zu ziehen. Das verhindert schwere Arme und einen steifen Hals. Einen Spitzenschwung erhalten Sie, indem Sie die Spitzen aufrollen, die Außen-und Innenseite föhnen, die Spitzen rausdrehen und den Vorgang wiederholen. Die Stirnpartie und der Pony kommen zum Schluss dran, denn sie trocknen am leichtesten und können nun dem Schwung der übrigen Haare angepasst werden. Wollen Sie mehr Volumen, föhnen Sie ihre Haare gegen die Wuchsrichtung vom Kopf weg. Die Längen dabei immer wieder bis auf halbe Höhe aufrollen, föhnen und locker lassen. Bürste erst herausnehmen, wenn die Strähne abgekühlt ist. Das stabilisiert das Ergebnis. Zu viel Gel, Gloss oder Wachs macht feine Haare zu schwer und zu strähnig. Dicke, krause Haare dagegen lassen sich damit leichter bändigen.

Schadet Föhnen dem Haar? Das sagt die Expertin:

 
Dr. Elisabeth Poppe
Produktentwicklung Schwarzkopf
Sie ist Direktorin für die Produktentwicklung der Haarpflegeprodukte bei Schwarzkopf und Henkel. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die weltweite Projektkoordination mit dem Marketing und die Entwicklung innovativer Technologien und Rezepturen für die Haarpflege.

„Wer kurze Haare hat, kann täglich föhnen: Da kann überhaupt nichts passieren. Und auch langen Haaren schadet Föhnen nicht- man muss es nur richtig machen. Weil nasse Haare sehr empfindlich gegen Ziehen und Zerren sind, sollte man eine Spülung nutzen, sie mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig entwirren, dann fast trockenföhnen und erst zuletzt in die gewünschte Form bringen- aber nicht mit einer Bürste mit Metallkern, die heizt sich zu sehr auf. Wenn man so föhnt, dass die Temperatur auf der Hand angenehm ist, dann vermeidet man Schäden durch Überhitzen des Haares. Besser eine niedrige Temperatur wählen, dafür eine hohe Gebläsestufe. Darüber hinaus helfen natürlich spezielle Föhnprodukte zum Schutz des Haares.“

Bürsten-know-how für Glanz und Fülle

 
Wenn Sie mit einer extrem dicken Rundbürste oder einer Flachbürste (Paddlebürste) arbeiten, können sie leicht den Sleek-Look herstellen, indem sie die Bürste langsam und von Föhnluft begleitet durch die abgeteilten Strähnen ziehen.
Dicke Bürsten geben glatten Haaren Schwung und Fülle und Sie können sogar großzügige Locken damit formen. Dagegen verhindern dichte Borsten, dass die Haare versinken und sich verheddern.
Kleine Rundbürsten sind für stabile, haltbare Locken und Spitzenschwung in halblangen Haaren gedacht.
Bei Thermobürsten sollte die Oberfläche am Besten aus Teflon oder Chrom bestehen, da sie die Hitze nicht so sehr speichern. Am Wichtigsten ist aber eine Anti-Haft-Beschichtung, die ein Ankleben der Haare an der Bürste verhindert, so dass sie sich wieder gut abwickeln lassen.

 

 

 

Quelle: www.womensnet.at

 

© Henkel CEE GmbH | Unterlassungsverpflichtung